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Für mich war es irgendwie immer klar, dass es Gott gibt. Ich weiß nicht, warum. Es war eine Selbstverständlichkeit. Die ersten 6 Jahre meines Lebens habe ich mir auch nicht so große Gedanken um ihn gemacht. Er war halt da und er war gnädig und gut und wir Menschen mussten ihn mit Respekt behandeln. Ich akzeptierte das. Wie gesagt, die ersten 6 Jahre. Dann passierte dieser Schlaganfall und die nächsten 5 Jahre vergingen, ohne dass ich richtig nachdachte oder so.. Das fing dann so mit 11, 12 an. Ich war nach wie vor felsenfest davon überzeugt, dass Gott existiert. Ich dachte eben "nur", dass er mich vergessen hat.. Also betete ich krampfhaft und erwartete ernsthaft eine Art Wunder.. Als nichts passierte, fing ich an, Gott zu hassen.. Ich ließ mich in ein sehr tiefes schwarzes Loch plumpsen und da blieb ich liegen, ohne auch nur den Versuch, aufzustehen und wieder hochzuklettern. Ich wollte nicht mehr leben. Ich meine, warum? Wofür lohnte es sich noch, zu leben? Dann kam Hilfe.. Besonders durch die Schule.. Freunde, Betreuer, Therapeuten.. Sie zogen mich aus diesem Loch, ob ich wollte oder nicht..

 

Nun ja, da war ich also wieder. Im knallharten Leben.. Ausgespuckt aus einem Kellerverließ.. - Ich weiß, das klingt total dramatisiert, aber im Endeffekt war es so -

Ich weiß gar nicht mehr, wie es weiter ging. Irgendwie kriegte ich Bücher in die Hand, von Menschen, denen es schlecht ging und fest im Glauben an Gott standen. Ich habe keine Ahnung, wer oder was mich zurück in Gottes Arme geführt hat, aber dieses Etwas oder der Jemand hatte eine unglaubliche Ausdauer.

Ich weiß, dass Gott mich nicht vergessen hat und dass er mich sehr liebt. Ich weiß auch, dass Gott etwas Besonderes mit mir vorhat und dass meine Leiden einen guten Grund hat.






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