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Sechzehn

 Zwischen all dem Warten auf eine schriftliche Stellungnahme vom Sozialamt - Eine Woche geben wir den Typen noch - gibt es mal wieder etwas von meiner Freundin, der Deutschen Bahn, zu berichten. Am Sonntag wollte ich nach Bonn - zu Amaryllis - und ich hatte beschlossen, mit der Bahn dorthin zu fahren. Zugegeben, ich fand die Vorstellung total aufregend! Immerhin bin ich in NRW noch nie allein Zug gefahren - Ich mein, gut, sooooo viel anders als in Hessen würde das jawohl nicht sein -, dachte ich - und schließlich ist momentan in aller Munde, dass der Rheinbacher Bahnhof im letzten Jahr ja so toll barrierefrei umgebaut wurde. Warum also nicht? Ich kann und will außerdem nicht jedes Mal, wenn ich irgendwo hin will, meine Eltern oder Brüder bitten, mich zu kutschieren. Es schien beschlossene Sache zu sein, dass ich am Sonntag mit dem Zug von Rheinbach nach Bonn fahren würde. Also buchte ich am Freitag den Mobilitätsservice, wobei ich mich wieder kräftig über die mir, von der Bahn auferlegte, Ausgehsperre ärgerte. Diese Ausgehsperre besagt, dass ich als Behinderte nach 22 Uhr nicht mehr unterwegs zu sein habe - wahrscheinlich, weil nach 22 Uhr die bösen Buben rauskommen und die Bahn die Behinderten einfach in Sicherheit wissen will.

Naja, dachte ich mir, ist ja fürs Erste okay. Es geht mir ja erstmal nur darum, die Strecke kennenzulernen und endlich mal Routine mit dem Zugfahren in NRW zu bekommen - wird ja allerhöchste Zeit! Dann bleib ich eben nur bis 20:48 Uhr. Ist auch gut!

Aufgrund meiner Sprachbehinderung habe ich auf den Anmeldebogen angegeben, dass die Bahn - bei evtll. Rückfragen - per E-Mail mit mir Kontakt aufnehmen möge.

 Am nächsten Morgen - ich lag leider noch im Bett - wurde meine Mutter von einer Bahnbeamtin angerufen. Es ging um meine Buchung des Mobilitätsservice. ... Es ist wirklich schade, dass ich nichts mitbekommen habe, denn so kann ich den genauen Wortlaut an dieser Stelle nicht wiedergeben. Aus den Erzählungen meiner Mutter entnehme ich jedoch, dass die Beamtin ihr mitgeteilt hat, dass ich den Mobilitätsservice bei meiner beabsichtigen Reise nicht nutzen könnte, weil es a) am Rheinbacher Bahnhof nicht genügend Personal gäbe und b) in Bonn am Bahnhof keine Rampen vorhanden wäre.

Leider (/Natürlich?) habe ich diese Absage nicht schriftlich bekommen.

26.5.15 12:58
 
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