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Vierzehn.

Der VDK hat sich inzwischen immer noch nicht gemeldet. Dafür liegt der Beratungstermin beim Pflegedienst Humanitus jetzt schon einige Wochen zurück und ich muss zugeben, dass ich danach ziemlich verzaubert nach Hause gerollt bin. Wenn ich das richtig verstanden habe, sähe das Konzept von Humanitus so aus, dass sie mir, sobald ihnen mein Pflege-Gutachten und somit der "Beweis" für meinen 24-Stunden-Pflegebedarf vorliegt, ein Team von Assistenten suchen, also die Stelle ausschreiben, Vorstellungsgespräche mit den Assistenten führen und so - und dann treffen die eine Vorauswahl und schicken die zu mir nach Hause, damit ich sehen kann, ob ich mit den Assistenten klar komme oder nicht. Und wenn ich ab Mai bei Amaryllis wohne, sind meine Assistenten dann 24 Stunden am Tag im Bereitschaftsraum von Villa Emma - das ist das "Nachbarprojekt" von Amaryllis, auch ein Mehrgenerationenhaus, das quasi nur 2-3 Minuten Autofahrt von Amaryllis entfernt ist - und wenn ich Hilfe brauche, dann kann ich sie zu mir rufen. Also, auch spontan, was mir sehr wichtig ist. Das war/ist auch meiner größten persönlichen Ängste, dass ich in meiner persönlichen Tagesgestaltung nicht mehr spontan sein kann. Ich möchte halt, ehrlich gesagt, auch nicht den ganzen Tag jemanden "auf der Pelle sitzen" haben, so nett dieser Jemand auch sein mag. In dem Fall bräuchte ich in meiner Wohnung einen Aufenthaltsraum für die Assistenten und den habe ich in der Wohnung bei Amaryllis nicht. Gleichzeitig wär es aber auch doof für mich, festzulegen, von wann bis wann ich jemanden brauche und wann nicht. Es passiert sehr oft, dass ich spontan Hilfe brauche (z.B. wenn mir etwas runterfällt, das für meine Greifzange zu schwer ist) oder ich ganz spontan meine Planung ändere (zB. wenn ich mich in der Stadt verquatsche, beim Einkaufen die Zeit vergesse oder bei plötzlich aufkommendem schönen Wetter noch etwas länger draußen bleiben will - alles realistische Beispiele, die ich aus Marburg kenne) Naja, es dürfte sich herausgestellt haben, dass Humanitus mein Traum-Pflegedienst wäre, - der aber auch bezahlt werden muss und das könnten weder ich noch meine Eltern schultern. Deswegen musste ein Kostenträger her. Leider war es jedoch auffallend schwierig, diesen zu bestimmen, weil das irgendwie nirgends eindeutig formuliert wird. (Zumindest war das unser Eindruck) Nach einer langen Suche stellte sich schließlich der LVR als möglicher Kostenträger raus. Allerdings erfuhren wir bei dem Beratungstermin von Humanitus, dass dieser (noch) nicht für mich zuständig wäre, da ich ja arbeitslos sei und daher das Sozialamt in der Stadt, in der ich wohne, mein Kostenträger sei. Damit war diese Frage zwar durchaus geklärt, aber die Verhandlungen darüber, wer die Finanzierung letztlich übernimmt, noch lange nicht am Ende. Da ich ja aus Rheinbach komme/derzeit noch in Rheinbach wohne, müssen die Kosten eigentlich vom Sozialamt in Rheinbach getragen werden. Das sieht das im Moment aber noch nicht ein bzw. es versucht, die Verantwortung dem Sozialamt in Bonn in die Schuhe zu schieben, - wo ich ja noch gar nicht gemeldet bin! Mein Vater und ich hatten am Donnerstag einen Termin beim Sozialamt in Rheinbach, zu dem wir die erforderlichen Unterlagen mitgebracht haben. Tatsächlich konnten wir die Beraterin dort aber immer noch nicht davon überzeugen, dass Rheinbach zuständig ist. Sie meinte, sie würde die Unterlagen an das Sozialamt Bonn schicken und gleichzeitig nochmal die Zuständigkeitsfrage mit denen diskutieren. Dann würde sie mir bis Mittwoch eine Rückmeldung geben. Ich bin mal gespannt...
13.4.15 12:37
 
Letzte Einträge: Sechzehn, Zwanzig., Einundzwanzig., Dreiundzwanzig.


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